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Über uns 2019-11-08T13:39:44+00:00

Hintergrund

Ein klimapolitisches Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 auf 80% zu steigern. Bereits heute liegt die Quote der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen am deutschen Bruttostromverbrauch bei etwas 38%. Diese Entwicklung bringt naturgemäß den großen Vorteil reduzierter Treibhausgasemissionen mit sich, bedarf allerdings herausfordernde Anpassungen am Stromversorgungssystem.

Über Jahrzehnte hinweg bestand das deutsche Energiesystem aus zentralen Erzeugungsanlagen, welche fossile und nukleare Energien nutzte. In diesem System passten sich die Stromerzeuger dem Strombedarf der Verbraucher an. Durch den stetigen Ausbau erneuerbarer Energien sinkt diese Flexibilität, da der erzeugte Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen wetter- bzw. naturbedingt nicht steuerbar ist und erfordert stattdessen neuartige und intelligente Systemlösungen.

Motivation

Ein unzureichender Netzausbau führt seit wenigen Jahren immer häufiger zu Engpässen im Stromnetz, da der Strom aus fluktuierenden Quellen nicht zu jeder Zeit verbraucht und damit nicht in beliebiger Menge eingespeist werden kann. Folglich wird insbesondere eine Vielzahl von Windparks zeitweise abgeregelt, um eine Überlastung des Stromnetzes zu verhindern.

Damit bleiben gerade in windreichen Regionen Deutschlands große Strommengen aus Wind ungenutzt. Um einen langfristigen Wechsel zu erneuerbaren Energieträgern zu vollziehen, gilt es daher, den Energiefluss aus volatilen Energiequellen zu verstetigen. Hier setzt die Wind to Gas Energy an und plant mit einem Batteriespeicher sowie einer Power-to-Gas Anlage einen wertvollen Beitrag zu leisten, um die Energiewende auf intelligente Weise zu gestalten.

„ Abregelungen von Windparks durch unzureichenden Netzausbau sind nicht länger hinnehmbar. “ Tim Brandt, Geschäftsführer Wind to Gas Energy

Ziele und Vision

Mit neuartigen Technologien will die Wind to Gas Energy neue Wertschöpfungsketten für die Erneuerbaren schaffen. Hierbei spielt das Power-to-Gas Konzept eine herausragende Rolle. Durch dieses lassen sich überschüssige Windstrommengen in alternativen Energieträger umwandeln – Wasserstoff und synthetisches Erdgas. Diese erneuerbaren Gase lassen sich vielfältig einsetzen – im Wärmesektor, der chemischen Industrie oder aber in der Mobilität.

Mit dem angestrebten Power-to-Gas Projekt wollen wir demonstrieren, dass sich Windstrom strukturieren und damit verstetigen lässt, wodurch sich Abregelungen von Windparks verhindern lassen.

Die erneuerbaren Gase können gleichzeitig im Energiesektor beweisen, dass eine CO2-neutrale Langstreckenmobilität schon heute möglich ist. Die Dithmarscher Südermarsch kann damit zur Modellregion werden und mit Demonstrationscharakter für eine ganzheitliche Energiewende vorangehen!

„Eine erfolgreiche Energiewende erfordert mehr als nur den Ausbau der Erneuerbaren – wir fordern eine ganzheitliche Betrachtung der Energiesektoren. Hierzu gehört insbesondere die Mobilität.“ Hans-Reimer Thießen, Geschäftsführer Wind to Gas Energy

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